Lobenhauerngasse 2, 1170 Wien / 25.09. – 04.10.2020

Investitionen in Boden und Beton gelten auch und vor allem in Krisenzeiten als sichere Bank. Doch: Welcher Wert steckt wirklich im Boden einer Brache? 

Ausgehend von der kollektiven Erfahrung räumlicher Bedrängtheit im Zuge des Covid-19-Lockdowns betrachtet das Institut für Wertschätzung den Wert städtischen Freiraums neu.

Der herkömmlichen (und daher meist monetären) Bewertung von Grund und Boden wird eine sinnliche Untersuchung gegenüber gestellt: eine Wertschätzung, die ideelle, immaterielle und gemeinschaftliche Werte gezielt aufspürt und sichtbar macht.

Für zehn Tage entsteht auf einer Brache im 17. Bezirk (Lobenhauerngasse 2) eine Alltagsutopie, die den Wert der Brache ermitteln möchte, nicht ihren Preis!